Ich werde also diese und andere Artikel auf den neuesten Stand bringen, neue Artikel hinzu fügen und dann die ganze Reihe als E-Book heraus bringen, was hochtrabend neudeutsch ist für: man kann es dann als eine PDF-Datei herunterladen...
Samstag, 30. Oktober 2010
Ankündigung: Ergänzungen zu "Werkzeug für Autoren" und e-book
Bei manchen Werkzeugen hat sich in der Zwischenzeit so einiges getan. Evernote, beispielsweise, hat völlig neue Nutzungsaspekte für mich bekommen. Aber auch Tabbles entwickelt sich im Raketentempo.
Mittwoch, 20. Oktober 2010
Die Apokayilypse
Ich finde meine Konfession ja sehr gelungen.
Protestant zu sein bedeutet, sich denen angeschlossen zu haben, denen man keine Angst einjagen konnte. Revolution, bitches!
Das sind alles Vorgänge, die ein halbes Jahrtausend zurück liegen. Da sind ja Dinge geschehen, so strunzdumm, man macht sich keine Vorstellung. Da sind wir nun, 500 Jahre später, schon bedeutend weiter. Wir lassen uns nicht so leicht manipulieren, ablenken und kontrollieren - wir wissen, was Sache ist.
Aber damals waren die Leute halt vielleicht einfach dümmer als wir. Anders kann man sich nicht erklären, dass zum Beispiel die katholische Kirche so erfolgreich damit war, die Menschen mit Angst zu kontrollieren.
Das lief ja so: Da zogen Agitatoren durchs Land und haben den Menschen erzählt: "Die Welt geht unter!"
Ehrlich!
Die Menschen haben das geglaubt. Die wussten: "Alter, noch ein zwei Generationen, dann ist hier Schluss, das ganze Scheißhaus wird in Flammen aufgehen!" Und dann, wenn die Menschen wirklich Schiss hatten, hatte man die Möglichkeit, Geld dafür zu bezahlen, dass man sich weniger schuldig als die anderen fühlen musste. Schuld wollte jedenfalls keiner haben. Also hat man so einen Wisch gekauft, der einem bescheinigte, dass man selbst nicht Schuld ist. Die anderen schon, aber man selbst war weitgehend aus dem Schneider. Begnadigt, sozusagen. So blöd waren die damals!
Dann kam Luther und hat eigentlich nur eine kleine Idee gehabt, die alles gesprengt hat:
Gnade kann man nicht erzwingen. Tatsächlich kann nichts und niemand Gnade hervorbringen. Du bist Schuld, akzeptiere es einfach.
Gnade passiert dem Dummkopf und übergeht den Intelligenten. Der Eine führt ein asketisches Leben, betet jahrelang darum und kommt nie in ihre Nähe.
Der andere begegnet ihr zufällig wenn er gerade mal lang genug nüchtern ist, um in sich hinein zu spüren.
Gnade wird dem Reichen gewährt, wahrend der Arme unfrei bleibt, ein Leben lang.
Gnade hat nichts mit Gerechtigkeit zu tun, deswegen heißt es ja "Gnade vor Recht". Deswegen ist Gnade auch wichtiger als Gerechtigkeit, denn wenn wir alle bekämen, was wir verdienen, wären wir ganz schön am Arsch!
Du kannst dich für Gnade bereit halten. Du kannst im Voraus dankbar für sie sein. Wenn du keine Dankbarkeit spürst, kannst Du es als Vorstufe mit Demut versuchen. Wenn dir Demut schwer fallt, mach ein paar Übungen in Akzeptanz, dann kommt die Demut von allein.
Akzeptanz, Demut, Dankbarkeit und dann vielleicht: Gnade.
Keine Schuldscheine, kein Ablass, keine Buße, kein Kriechen im Dreck - Vor Gott bist Du ein freier Mensch. Mach Dich einfach bereit für Gnade.
Wenn sie kommt, ist sie ein Geschenk.
Warum erzähl ich euch das?
Nun, ich habe eine Neuigkeit für euch. Die Welt geht nicht unter.
Schon wieder nicht.
Ich weiß, dass man euch das Gegenteil erzählt.
Ich kann mich noch an ein Schülermagazin aus dem Jahr 1982 erinnern, auf dem abgestorbener Wald zu sehen war, darüber eine Uhr, die fünf vor zwölf zeigt. Seit beinahe dreißig Jahren bekomme ich in rhythmischen Abständen erzählt, dass die Welt demnächst untergeht. Immer ist es kurz vorm Dicken.
Es gibt den Deutschen Wald übrigens immer noch. Was war mit dem Waldsterben? Das ist unklar. Die Ursache, so meint man heute, könnten neben saurem Regen auch in Pilzbefall und Schädlingen zu suchen sein.
Auf jeden Fall ist heute eines klar: man hat sich damals verzählt. Bei der Erfassung wurden unterschiedliche Bewertungssysteme benutzt, und plötzlich waren die Bestände in der Statistik völlig falsch und man dachte ein ganzes Jahrzehnt, bald gibt's keinen Schatten mehr.
In der Zwischenzeit rannten alle herum und waren Schuld. Einige mehr als andere. Wenn man kein Auto fuhr und sich den Arsch mit der Hand abwischte, war man weniger Schuld dran.
Heute geht ja schon wieder die Welt bald unter.
Und es gibt auch wieder jene, die weniger Schuld sein wollen. Unbedingt!
Und was machen die dann? Die kaufen für Geld zum Beispiel einen Wisch, der ihnen bestätigt, dass der letzte Flug in die Urlaubsreise wieder gegen-aufgeforstet wird. Dann wissen sie: „Ich bin nicht so schuldig wie die anderen“, und finden das ein gutes Gefühl. Manche fühlen sich einfach nur dann gut, wenn sie sich besser als andere fühlen können.
Oder sie kaufen sich ein gutes Gefühl, indem sie ein Papier kaufen, dass ihnen bescheinigt, dass sie an Atomkraftwerken nicht ganz so doll schuld sind, auch wenn aus ihren Steckdosen natürlich nach wie vor Atomstrom kommt.
Geld hinlegen, Papier in der Hand, Schuld weg, gutes Gefühl.
Ich kenne ein noch besseres Gefühl: ein freier Mensch zu sein.
Wisst ihr, die Welt muss nicht gerettet werden. Das verspreche ich euch. Sie wird es weiter geben. Es ist auch nicht der Mensch gegen die Natur. Der Mensch ist Teil der Natur. Die Natur entwickelt sich innerhalb des Prinzips Mensch gerade mit Riesenschritten innerhalb von Wimpernschlägen. Wenn der Eisbar da nicht mit halten kann, dann denkt die Natur:
Scheiß auf den Eisbären!
Wenn das Klima sich verändert, ist das Teil der Natur, bewirkt durch den Teil von ihr, den wir Menschheit nennen.
Öl im Meer? Sinkt ab, sedimentiert, 500 Jahre, ist der Drops gelutscht.
Plastikmüll im Wald? Hält sich gut, tut aber nix. Nach zweihunderttausend Jahren bemerkt das keiner mehr.
Radioaktiver Müll? Maximal eine Million Jahre, hat der Dreck ausgestrahlt. Erdgeschichtlich ist das nix!
Wie sagte Luther? „Und wenn ich wüsste, dass morgen die Welt untergeht, ich pflanzte heute noch ein Apfelbäumchen."
Fünfhundert Jahre ist das her und noch immer so aktuell wie damals.
Nehmt mal an, ihr wäret frei von Angst. Dann wäret ihr zwar an der Gesamtlage unweigerlich beteiligt, weil ihr ja Teil des Systems Mensch seid, ihr wäret sogar Schuld, falls ihr findet, die Situation ist gerade unerträglich.
Aber niemand kann euch mit Angst kontrollieren. Und ihr könntet vollkommen frei zu einer Entscheidung kommen, was ihr gerade am dringendsten verändern wollt.
Wenn das das Wetter ist, dann bitte schön. Niemand hält euch auf.
Aber sobald ihr frei seid, akzeptiert ihr auch die Freiheit aller anderen. Und dann kämpft ihr nicht mehr gegen etwas und schon gar nicht gegen jemanden. Dann steht ihr für etwas ein. Vielleicht ja sogar für jemanden.
Denn mit der Freiheit kommt die Liebe.
Vielleicht kommt ihr am Ende auch zu dem Schluss, dass es nach wie vor am unerträglichsten ist, dass jeden Tag Menschen verhungern, oder dass dieser Planet Zäune hat, die die simpelste aller Wahrheiten leugnen: dass die gesamte Erde eines jeden Menschen Heimat ist.
Was auch immer ihr dann tut. Ihr wäret freie Menschen. Irgendwann käme dann die Gnade ganz von selbst. Und dann spürt ihr vielleicht, dass wir auf der besten aller Welten leben.
Und dass ein Mensch, egal welche Entscheidungen sie fällt, egal, was er tut, alle Liebe verdient hat, die ihr aufbringen könnt. Ihr könntet euch das leisten, weil ihr wüsstet:
Akzeptanz und Freiheit führt am schnellsten zu Veränderungen. Das Beispiel Luther zeigt nämlich schließlich und endlich noch etwas ganz anderes:
Wenn sich sehr viele Menschen gleichzeitig frei von Angst fühlen, ist eines unausweichlich: die Revolution.
Protestant zu sein bedeutet, sich denen angeschlossen zu haben, denen man keine Angst einjagen konnte. Revolution, bitches!
Das sind alles Vorgänge, die ein halbes Jahrtausend zurück liegen. Da sind ja Dinge geschehen, so strunzdumm, man macht sich keine Vorstellung. Da sind wir nun, 500 Jahre später, schon bedeutend weiter. Wir lassen uns nicht so leicht manipulieren, ablenken und kontrollieren - wir wissen, was Sache ist.
Aber damals waren die Leute halt vielleicht einfach dümmer als wir. Anders kann man sich nicht erklären, dass zum Beispiel die katholische Kirche so erfolgreich damit war, die Menschen mit Angst zu kontrollieren.
Das lief ja so: Da zogen Agitatoren durchs Land und haben den Menschen erzählt: "Die Welt geht unter!"
Ehrlich!
Die Menschen haben das geglaubt. Die wussten: "Alter, noch ein zwei Generationen, dann ist hier Schluss, das ganze Scheißhaus wird in Flammen aufgehen!" Und dann, wenn die Menschen wirklich Schiss hatten, hatte man die Möglichkeit, Geld dafür zu bezahlen, dass man sich weniger schuldig als die anderen fühlen musste. Schuld wollte jedenfalls keiner haben. Also hat man so einen Wisch gekauft, der einem bescheinigte, dass man selbst nicht Schuld ist. Die anderen schon, aber man selbst war weitgehend aus dem Schneider. Begnadigt, sozusagen. So blöd waren die damals!
Dann kam Luther und hat eigentlich nur eine kleine Idee gehabt, die alles gesprengt hat:
Gnade kann man nicht erzwingen. Tatsächlich kann nichts und niemand Gnade hervorbringen. Du bist Schuld, akzeptiere es einfach.
Gnade passiert dem Dummkopf und übergeht den Intelligenten. Der Eine führt ein asketisches Leben, betet jahrelang darum und kommt nie in ihre Nähe.
Der andere begegnet ihr zufällig wenn er gerade mal lang genug nüchtern ist, um in sich hinein zu spüren.
Gnade wird dem Reichen gewährt, wahrend der Arme unfrei bleibt, ein Leben lang.
Gnade hat nichts mit Gerechtigkeit zu tun, deswegen heißt es ja "Gnade vor Recht". Deswegen ist Gnade auch wichtiger als Gerechtigkeit, denn wenn wir alle bekämen, was wir verdienen, wären wir ganz schön am Arsch!
Du kannst dich für Gnade bereit halten. Du kannst im Voraus dankbar für sie sein. Wenn du keine Dankbarkeit spürst, kannst Du es als Vorstufe mit Demut versuchen. Wenn dir Demut schwer fallt, mach ein paar Übungen in Akzeptanz, dann kommt die Demut von allein.
Akzeptanz, Demut, Dankbarkeit und dann vielleicht: Gnade.
Keine Schuldscheine, kein Ablass, keine Buße, kein Kriechen im Dreck - Vor Gott bist Du ein freier Mensch. Mach Dich einfach bereit für Gnade.
Wenn sie kommt, ist sie ein Geschenk.
Warum erzähl ich euch das?
Nun, ich habe eine Neuigkeit für euch. Die Welt geht nicht unter.
Schon wieder nicht.
Ich weiß, dass man euch das Gegenteil erzählt.
Ich kann mich noch an ein Schülermagazin aus dem Jahr 1982 erinnern, auf dem abgestorbener Wald zu sehen war, darüber eine Uhr, die fünf vor zwölf zeigt. Seit beinahe dreißig Jahren bekomme ich in rhythmischen Abständen erzählt, dass die Welt demnächst untergeht. Immer ist es kurz vorm Dicken.
Es gibt den Deutschen Wald übrigens immer noch. Was war mit dem Waldsterben? Das ist unklar. Die Ursache, so meint man heute, könnten neben saurem Regen auch in Pilzbefall und Schädlingen zu suchen sein.
Auf jeden Fall ist heute eines klar: man hat sich damals verzählt. Bei der Erfassung wurden unterschiedliche Bewertungssysteme benutzt, und plötzlich waren die Bestände in der Statistik völlig falsch und man dachte ein ganzes Jahrzehnt, bald gibt's keinen Schatten mehr.
In der Zwischenzeit rannten alle herum und waren Schuld. Einige mehr als andere. Wenn man kein Auto fuhr und sich den Arsch mit der Hand abwischte, war man weniger Schuld dran.
Heute geht ja schon wieder die Welt bald unter.
Und es gibt auch wieder jene, die weniger Schuld sein wollen. Unbedingt!
Und was machen die dann? Die kaufen für Geld zum Beispiel einen Wisch, der ihnen bestätigt, dass der letzte Flug in die Urlaubsreise wieder gegen-aufgeforstet wird. Dann wissen sie: „Ich bin nicht so schuldig wie die anderen“, und finden das ein gutes Gefühl. Manche fühlen sich einfach nur dann gut, wenn sie sich besser als andere fühlen können.
Oder sie kaufen sich ein gutes Gefühl, indem sie ein Papier kaufen, dass ihnen bescheinigt, dass sie an Atomkraftwerken nicht ganz so doll schuld sind, auch wenn aus ihren Steckdosen natürlich nach wie vor Atomstrom kommt.
Geld hinlegen, Papier in der Hand, Schuld weg, gutes Gefühl.
Ich kenne ein noch besseres Gefühl: ein freier Mensch zu sein.
Wisst ihr, die Welt muss nicht gerettet werden. Das verspreche ich euch. Sie wird es weiter geben. Es ist auch nicht der Mensch gegen die Natur. Der Mensch ist Teil der Natur. Die Natur entwickelt sich innerhalb des Prinzips Mensch gerade mit Riesenschritten innerhalb von Wimpernschlägen. Wenn der Eisbar da nicht mit halten kann, dann denkt die Natur:
Scheiß auf den Eisbären!
Wenn das Klima sich verändert, ist das Teil der Natur, bewirkt durch den Teil von ihr, den wir Menschheit nennen.
Öl im Meer? Sinkt ab, sedimentiert, 500 Jahre, ist der Drops gelutscht.
Plastikmüll im Wald? Hält sich gut, tut aber nix. Nach zweihunderttausend Jahren bemerkt das keiner mehr.
Radioaktiver Müll? Maximal eine Million Jahre, hat der Dreck ausgestrahlt. Erdgeschichtlich ist das nix!
Wie sagte Luther? „Und wenn ich wüsste, dass morgen die Welt untergeht, ich pflanzte heute noch ein Apfelbäumchen."
Fünfhundert Jahre ist das her und noch immer so aktuell wie damals.
Nehmt mal an, ihr wäret frei von Angst. Dann wäret ihr zwar an der Gesamtlage unweigerlich beteiligt, weil ihr ja Teil des Systems Mensch seid, ihr wäret sogar Schuld, falls ihr findet, die Situation ist gerade unerträglich.
Aber niemand kann euch mit Angst kontrollieren. Und ihr könntet vollkommen frei zu einer Entscheidung kommen, was ihr gerade am dringendsten verändern wollt.
Wenn das das Wetter ist, dann bitte schön. Niemand hält euch auf.
Aber sobald ihr frei seid, akzeptiert ihr auch die Freiheit aller anderen. Und dann kämpft ihr nicht mehr gegen etwas und schon gar nicht gegen jemanden. Dann steht ihr für etwas ein. Vielleicht ja sogar für jemanden.
Denn mit der Freiheit kommt die Liebe.
Vielleicht kommt ihr am Ende auch zu dem Schluss, dass es nach wie vor am unerträglichsten ist, dass jeden Tag Menschen verhungern, oder dass dieser Planet Zäune hat, die die simpelste aller Wahrheiten leugnen: dass die gesamte Erde eines jeden Menschen Heimat ist.
Was auch immer ihr dann tut. Ihr wäret freie Menschen. Irgendwann käme dann die Gnade ganz von selbst. Und dann spürt ihr vielleicht, dass wir auf der besten aller Welten leben.
Und dass ein Mensch, egal welche Entscheidungen sie fällt, egal, was er tut, alle Liebe verdient hat, die ihr aufbringen könnt. Ihr könntet euch das leisten, weil ihr wüsstet:
Akzeptanz und Freiheit führt am schnellsten zu Veränderungen. Das Beispiel Luther zeigt nämlich schließlich und endlich noch etwas ganz anderes:
Wenn sich sehr viele Menschen gleichzeitig frei von Angst fühlen, ist eines unausweichlich: die Revolution.
Samstag, 16. Oktober 2010
Vater werden ist nicht schwer...?
Es gibt zwei Sorten von Menschen. Die eine bekommt bei der Geburt eines nicht-ehelichen Nachkommens automatisch das Sorgerecht. Die andere nicht.
Die eine Sorte hat den ganzen Vertrauensvorschuss, den die Gesellschaft ihr schuldet. Wir nehmen alle an, dass diese eine Sorte Mensch fähig ist, die Sorge für ein Kind zu übernehmen, Verantwortung zu tragen, nicht selbstsüchtig zu agieren, das Kindeswohl im Blick zu haben. Die andere Sorte bekommt dieses Vertrauen nicht. Wir verweigern dieser Sorte Mensch diese Grundannahme.
Die eine Sorte Mensch hat die Macht, der anderen Sorte Mensch den zeitlichen Umfang des Umgangs mit dem eigenen Kind zu diktieren. Sie bekommt diese Macht von der Gesellschaft. Wenn die machthabende Sorte kooperativ oder großzügig ist, kann diese Machtverteilung wie Gleichberechtigung aussehen. Sie ist es aber nicht.
Dieses Ungleichgewicht erhalten wir alle als Gesellschaft aus nur einem Grund am Leben. Der Grund ist, dass "die andere Sorte Mensch" etwas hat, was "die eine Sorte Mensch" nicht hat: einen Penis.
Wie hieß es noch gleich, wenn einem Menschen gleiche Rechte auf Grund des Geschlechts verweigert werden?
Die eine Sorte hat den ganzen Vertrauensvorschuss, den die Gesellschaft ihr schuldet. Wir nehmen alle an, dass diese eine Sorte Mensch fähig ist, die Sorge für ein Kind zu übernehmen, Verantwortung zu tragen, nicht selbstsüchtig zu agieren, das Kindeswohl im Blick zu haben. Die andere Sorte bekommt dieses Vertrauen nicht. Wir verweigern dieser Sorte Mensch diese Grundannahme.
Die eine Sorte Mensch hat die Macht, der anderen Sorte Mensch den zeitlichen Umfang des Umgangs mit dem eigenen Kind zu diktieren. Sie bekommt diese Macht von der Gesellschaft. Wenn die machthabende Sorte kooperativ oder großzügig ist, kann diese Machtverteilung wie Gleichberechtigung aussehen. Sie ist es aber nicht.
Dieses Ungleichgewicht erhalten wir alle als Gesellschaft aus nur einem Grund am Leben. Der Grund ist, dass "die andere Sorte Mensch" etwas hat, was "die eine Sorte Mensch" nicht hat: einen Penis.
Wie hieß es noch gleich, wenn einem Menschen gleiche Rechte auf Grund des Geschlechts verweigert werden?
Sonntag, 3. Oktober 2010
Aus den Würfeln gesogen - Storyspiel Nr. 2
Ihr Geschichtenerzähler!
Lasst uns spielen! Das Spiel geht ganz einfach. Ich habe mir Storycubes gekauft, welche allerlei Symbole fürs freie Assoziieren und gebundene Brillieren enthalten.
Jeden Freitag würfle ich und stelle ein solches Bild online.
Dann fangt ihr an.
Es gibt nur folgende Regeln:
- Erzähle eine Geschichte!
- Verwende die Bilder der Würfel!
Abgesehen davon sind wir frei. Wir können dichten oder Prosa schreiben, lang oder kurz, laut oder leise. Ihr dürft es meinetwegen auch mit Bildern versuchen, denn "Geschichtenerzähler" ist ein dehnbarer Begriff. Ein Comic, beispielsweise, käme einer Heldentat gleich! Wenn ihr mögt, könnt ihr die Nummerierung benutzen, um in eueren Geschichten zu zeigen, welchen Würfel ihr gerade verwertet (die Nummer in Klammern einfügen).
Meist merkt man das zwar auch ohne Hinweis, doch wer zu solchen Heldentaten wir Tobi Katze fähig ist, fügt die Nummer am besten doch mit ein.
Zitat Tobi:

"Er zog sich an!"
Als Geschichtenanfang schlage ich, neben dem Klassiker "es war einmal..." vor:
- "Eines Tages, auf dem Amt für Gerechtigkeiten..." (ein Anfang, den wir Katja Freese verdanken!)
- "Was Klaus nicht wusste, war..."
- "Am letzten Tag meines Lebens..."
Postet eure Beiträge als Kommentare hier im Weblog, denn hier findet das Spiel statt! Wir freuen uns auf euere Geschichten.
P.S.: Wegen Spamschutz muss ich alle Kommentare noch einmal sehen und aktivieren. Lasst euch also nicht ins Bockshorn jagen, das Posting klappt schon!
Lasst uns spielen! Das Spiel geht ganz einfach. Ich habe mir Storycubes gekauft, welche allerlei Symbole fürs freie Assoziieren und gebundene Brillieren enthalten.
Jeden Freitag würfle ich und stelle ein solches Bild online.
Dann fangt ihr an.
Es gibt nur folgende Regeln:
- Erzähle eine Geschichte!
- Verwende die Bilder der Würfel!
Abgesehen davon sind wir frei. Wir können dichten oder Prosa schreiben, lang oder kurz, laut oder leise. Ihr dürft es meinetwegen auch mit Bildern versuchen, denn "Geschichtenerzähler" ist ein dehnbarer Begriff. Ein Comic, beispielsweise, käme einer Heldentat gleich! Wenn ihr mögt, könnt ihr die Nummerierung benutzen, um in eueren Geschichten zu zeigen, welchen Würfel ihr gerade verwertet (die Nummer in Klammern einfügen).
Meist merkt man das zwar auch ohne Hinweis, doch wer zu solchen Heldentaten wir Tobi Katze fähig ist, fügt die Nummer am besten doch mit ein.
Zitat Tobi:

"Er zog sich an!"
Als Geschichtenanfang schlage ich, neben dem Klassiker "es war einmal..." vor:
- "Eines Tages, auf dem Amt für Gerechtigkeiten..." (ein Anfang, den wir Katja Freese verdanken!)
- "Was Klaus nicht wusste, war..."
- "Am letzten Tag meines Lebens..."
Postet eure Beiträge als Kommentare hier im Weblog, denn hier findet das Spiel statt! Wir freuen uns auf euere Geschichten.
P.S.: Wegen Spamschutz muss ich alle Kommentare noch einmal sehen und aktivieren. Lasst euch also nicht ins Bockshorn jagen, das Posting klappt schon!
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