Wenn Atmen den Geschmack von frischem Morgentau
auf dem Laub der Weiden vom nahem Fluss mitbringt,
Wenn die Nacht zurückweicht, der erste Vogel singt,
Und das Tal im Nebel liegt da im ersten Blau,
Dann will ich nur weiter, will ich alles sehen,
dann muss ich Schritt um Schritt diese Welt erkunden.
Ich und die Reise, wir haben uns gefunden.
Und unterwegs daheim, werde ich verstehen.
Dein Morgentau, dein Duft nach Laub bewegt mich nun.
Dein erstes Licht, die Ahnung von der Welt darin,
es zieht mich hin zu dir und schafft uns den Beginn
von langer Freundschaft und von allem, was wir tun.
Ein Schritt zu dir wird uns die Wege weisen.
Glaub mir, mein Freund, wir werden uns bereisen!
Dienstag, 15. März 2011
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1 Kommentare:
schön! ist mir bei der Sommerwerft überhaupt nicht aufgefallen, dass das auf ein englisches Sonett hinausläuft.
interessant finde ich auch die wahrscheinlich bewusst (?) eingesetzten Zäsuren an manchen Stellen. sie bremsen doch ziemlich stark. vielleicht freunde ich mich noch mit ihnen an :)
nach wie vor ein Text, der mir sehr gefällt. besonders das Ende!
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